Vielfältige Nutzungen

Im Zuge der Sanierung der Stadthalle Karlsruhe nach Plänen des Darmstädter Büros netzwerkarchitekten haben wir – in Zusammenarbeit mit den Architekten und den Büros meso für die Medienplanung sowie ENVUE HOMBURG LICHT für die Lichtplanung – ein dynamisches Leit- und Veranstaltungssystem entwickelt, das aus analogen und digitalen Elementen besteht. Durch ein grafisches Konzept sprechen die verschiedenen Elemente eine einheitliche Sprache.
Mit diesen dynamischen Beschilderungen kann auf verschiedene Veranstaltungsarten, wie Messen, Konferenzen oder Konzerte, reagiert werden. So kann sich der Besucher in dem komplexen Gebäude aus den 1970er Jahren leichter orientieren, sich über parallel verlaufende Events informieren und die gesuchte Veranstaltung schneller finden.


 

 

Die dynamische Wegweisung wird durch digitale Hauptverteiler mit mehreren Displayflächen, digitale Saalkennzeichnungen und eine digitale Übersicht abgedeckt. Im Zusammenspiel mit der Beleuchtung und verschiedenen Medienfassaden können die Foyers atmosphärisch inszeniert werden: Mit Farben, Schriften und Bildern, aber bei Bedarf auch mit veranstaltungsbezogenen visuellen Identitäten.

 

 

 

Zitat aus den 80ern

Fixe Ziele werden über analoge, hinterleuchtete Deckenelemente angezeigt und durch Schablonierungen an den Wänden ergänzt.
Dabei sind die Schablonierungen so geplant, dass sie sowohl wegweisende Funktion haben als auch Teil der Sanierung sind: Die vorhandene braune Wandverkleidung wird durch einen weißen Anstrich neutralisiert und in die heutige Zeit überführt. Gleichzeitig bleibt in den ausgesparten Beschriftungen – gleich einem Zitat aus der Vergangenheit – die ursprüngliche Materialität sichtbar.

 

 

Die Nummerierung der Sitzplätze des großen Konzertsaales soll nach einer Analyse der Besucherströme neu konzipiert und optimiert werden.